Touren in die Natur

Aus den Hügeln in die Dünen

Cahors

Von Cahors an den Atlantik, dann der Küste entlang bis La Rochelle: Auf einer intensiven Velo- und Badereise entdeckt man in Frankreichs Südwesten unbekannte Schönheiten.

Ergänzende Informationen zur Reportage im VCS-Magazin 1/11

Anreise: Mit dem TGV von zahlreichen Schweizer Städten nach Paris (Gare de Lyon oder Paris Est). Ab der Gare d’Austerlitz nach Cahors (Intercityzug mit Destination Toulouse). Veloreservation obligatorisch.

Rückreise: Ab la Rochelle mit dem TGV nach Paris (Gare de Montparnasse). Mit dem TGV zurück in die Schweiz (s. oben).

Route: Eigene Route von Cahors an den Atlantik, dann dem Atlantikradweg folgend. Insgesamt rund 780 Kilometer. Eine Woche bis 10 Tage.

Karten: Bewährt haben sich die IGN Karten im Massstab 1:100000. Auf ihnen ist auch der Atlantikradweg eingezeichnet (nicht immer auf dem neusten Stand). Benötigte Karten : Nr. 161, 160, 159, 152, 145, 138 (neue Nummern, neue Einteilung). Es handelt sich um die Fortsetzung der Tour von Mâcon nach Cahors („Das Geheimnis der France profonde“, VCS-Magazin 3/2008)

Beste Jahreszeit: Vor- und Nachsaison. Im Juli und August ist es heiss und schwieriger, eine Unterkunft zu finden. Baden im Atlantik bis Ende September möglich.

 

Die genaue Route:

Cahors über den Pont Valentré verlassen. Gleich gegenüber Aufstieg nach Roquebille. Hinunter zur Umfahrungsstrasse. Unterführung, leicht retour Richtung Bessiers, la Rosière. Kurz auf D 653, links auf D7: Labastide-Marnhac, Lascabanes, Lauzerte. Unterhalb dieses Städtchens nördlich in die Hügel: St.Rémy, St-Nazaire-de-Valentane (D 28), Castelsagrat, dann südlich: St-Paul d’Espis, St-Vincent-Lespinasse, Pommevic, links über den Kanal, Espalais, über die Garonne nach Auvillar.

 

Weiter auf  D11 Chât. de la Motte. Abzweigen auf D 953: St-Antoine, Flamarens, Miradoux. Kurz auf D 19, dann links auf D 23: Castet-Arroux, geradeaus auf N 21. Sie führt nach Lectoure. 

 

Durch die Stadt. Zwei enge Kurven führen hinunter zum Gers. Auf D 7 über den Fluss, dann gleich nach links: Picat, rechts hinauf nach Terraube. Jetzt auf D 42 bis St-Puy. Geradeaus weiter nach Ayguetinte, dann Beaucaire, Bezolles, Justian, Lannepax. Hier südlich, dann rechts und via Nabidaux nach Dému. Auf D 263, dann D 20 nach Aignan. Weiter auf D 48 nach Termes-d’Armagnac. Am rechten Rand des Tals bleiben: Sarragachies. Barcelonne-du-Gers, Aire-sur-l’Adour.

 

Norwestlich weiter, nun am Südrand des Tals auf D 65, dann D 352 nach Grenade-sur-l’Adour. Weiter nach St-Sever, Toulouzette, Mugron. Weiter auf D 10 nach Lurède. Auf D 110 nach St-Jean-de-Lier und Gousse. Auf D 10 nach Pontonx-sur-l’Adour. Lange auf D 150: Buglose, Gourbera, Herm, Magesq, Azur, Messanges. Kurz vor diesem Ort erreichen wir die Piste cyclable de l’Atlantique.

 

Dem Radweg nördlich bis Léon folgen. Ausflug an den Étang de Léon (Hotel du Lac: hote.du.lac.leon@wanadoo.fr). Retour nach Moliets-et-Maa. Via Ségur auf D 328. 4 km nach dem Canal de Huchet verzweigt sich der Veloweg im Wald (keine Wegweiser!). Die Piste nach links wählen. Durch den Wald weiter nach St-Girons-Plage, Cap de l’Horny nach Contis-les Bains (in den Ortschaften ist die Piste nicht markiert, man muss die Fortsetzung oft etwas suchen!). Weiter nach Mimizan Plage, östlich nach Mimizan.

 

Der Veloweg geht ins Landesinnere (die Küste ist Sperrgebiet). Teils auf einer alten Bahnstrecke nach St.Paul-en-Born. Hier nördlich auf D 652 nach Ste-Eulalie, Bei Mongaillard abzweigen nach Lafont, am Ufer des Etang de Biscarosse nach Gastes. Weiter auf D 652 nach Parentis-en-Born und Biscarosse (dieser Abschnitt ist nicht sehr schön). An den petit Étang de Biscarosse. Weiter bis Navarosse am Étang de Cazaux, Ispe, dann Richtung Biscarosse Plage. Die Piste cyclable verläuft nun parallel zur D 218. Wir verlassen sie auf der Höhe der Dune du Pilat. Geradeaus weiter auf D 218 nach Archachon.

 

Mit der Fähre nach Cap Ferret. Weiter auf dem Radweg durch den Wald: le Grand Crohot,  le Porge-Océan, Lacanau-Océan, Carcans-Plage, Hourtin-Plage, Monatlivet-les-Bains, Soulac-sur-Mer, le Royannais, Mon. de Grave, Pointe de Grave.

 

Mit der Fähre nach Royan. Der Küstenstrasse entlang bis zur Plage de la Grand Côte. Auf dem Radweg nach la Palmyre. Phare de la Courbe, durch die Forêt Domaniale nach Ronce les Bains. Über die grosse Brücke.

 

Im Sommer als schöne Alternative die Route über die Île d’Oléron: 1 km nach der Brücke links abzweigen (bei la Plage) und auf dem Strässchen nach Bourcefranc-le-Chapus und hier zum Hafen. Mit der Fähre nach Le Château d’Oléron auf der Île d’Oléron und dann der Nordküste entlang bis St-Denis-d’Oléron. Von hier Juli und August Schiffverbindungen nach La Rochelle (www.inter-iles.com).

 

Der Hauptweg führt weiter nach St-Pierre, Marennes, Hiers, auf D 3 nach Brouage, Moëze. Hier rechts abzweigen nach la Mornétrie. Bei la Narodière an die Charente. Auf dem Pont Transbordeur de Martrou über den Fluss (Mittagspause von 12-14h). Dann gleich rechts dem Fluss aufwärts auf dem Radweg ins Zentrum von Royan. Auf einer Nebenstrasse links der D 733 nach Petit Vergeroux. (Von hier an ist der Radweg eher schlecht markiert und die Strecke nicht besonders attraktiv. Mann kann in Rochefort auch die S-Bahn nach La Rochelle nehmen). Sonst: Auf Nebenstrassen entlang der Autobahn nach St-Laurent-da-la-Prée. Auf  D 214 und D 203 nach nach Châtelaillon, Angoulins und Aytré nach La Rochelle.

 

Empfohlene Karten: IGN-Karten 1:100000 „Tourisme et découverte“, Blätter 161, 159, 160, 152, 145, 138 (neue Nummerierung und Einteilung). Hier sind die Radweg eingezeichnet (teils nicht ganz auf dem neusten Stand).

 

Hinweis: Die Tour ist die Fortsetzung der früher im VCS-Magazin beschriebenen Tour von Mâcon nach Cahors („Das Geheimnis der France profonde“). Weitere Infos

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(01.03.2011)
Ich freue mich darauf!
Finance (06.03.2011)
Super, Herr Krebs, Ihre Beschreibung, die Auswahl des Wesentlichen, der Stil es weiter zu geben. Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Bericht, werde ihn aufbewahren und an Freunde zum Lesen geben. Habe selbst Velotouren in der beschriebenen Gegend gemacht und Lust bekommen, es zu wiederholen - solange dem bald 70-Jährigen die Beine es erlauben. Flyer kann ja dabei helfen.
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