Bewährtes Verbandsbeschwerderecht

Das Verbandsbeschwerderecht fungiert seit bald fünf Jahrzehnten als «Anwalt für die Natur». Werden bei grossen Bauvorhaben Gesetze missachtet, können die dazu berechtigten Umweltverbände Beschwerde führen.


Wie alle beschwerdeberechtigten Umweltverbände, meldet der VCS jedes Jahr im Frühling dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) die abgeschlossenen Beschwerdefälle des Vorjahres.

In die Auswertung werden nur Beschwerden nach nationalem Verbandsbeschwerderecht einbezogen. Einsprachen und Mitwirkungsverfahren auf Stufe Gemeinde sowie Beschwerden nach kantonalem Recht werden nicht erfasst.

  • 2013 wurden 9 Fälle abgeschlossen
  • 2012 wurden 4 Fälle abgeschlossen
  • 2011 wurde kein Fall mit Beteiligung des VCS abgeschlossen
  • 2010 wurden 5 Fälle abgeschlossen
  • 2009 wurden 8 Fälle abgeschlossen

Einkaufszentren

Das Verbandsbeschwerderecht braucht es auch in Zukunft. Denn immer mehr Einkaufszentren auf der grünen Wiese sind kein nachhaltiges Lebens- und Freizeitkonzept für nachkommende Generationen. Die Einsprachen und Beschwerden richten sich nicht an die Betreiber der Bauten, sondern ermahnen die Behörden, welche die Projekte bewilligen, die geltenden Gesetze auch bei der Realisierung zu respektieren.