Initiative «Schutz vor Rasern»

Die Initiative fordert Schutz vor Rasern.
Am 15. Juni 2011 wurde die Initiative eingereicht. 106'395 Menschen aus der ganzen Schweiz unterstützen die Initiative mit ihrer Unterschrift. Angehörige von Raser-Opfern, Mitglieder des Initiativkomitees und Unterstützer reichten diese ein.
Ziele
Raser haben kein Bewusstsein dafür, dass sie ein Verbrechen begehen. Die Initiative fordert härtere Strafen.
- Härtere Bestrafung von Rasern, die einen Unfall mit Todesfolge oder schwerer Körperverletzung verursachen
- Einzug von Raserfahrzeugen
- Führerausweisentzug für mindestens zwei Jahre bei Ersttätern
- Wiedererteilung der Fahrerlaubnis unter zusätzlichen Auflagen
- Vorsorglicher Führerscheinentzug bei dringendem Verdacht auf Raserdelikt
VCS unterstützt die Initiative
Der VCS teilt die Ansicht von Roadcross, dass verantwortungslose Raser härter bestraft werden sollen. Heute ist dies oft nicht der Fall. Der VCS ist deshalb mit Präsidentin Franziska Teuscher im Komitee vertreten.
Diese Volksinitiative will den Schutz vor Extremrasern verbessern. Es darf aber nicht vergessen werden, dass bereits geringe Tempounterschiede grossen Einfluss auf die Sicherheit von Fussgängern und Velofahrerinnen haben.
Als Beispiel: wird die Geschwindigkeit von 45 km/h auf 55 km/h erhöht (+ 22%), verdoppelt sich das Todesrisiko für Fussgänger im Falle einer Kolision (+ 100)!


