VCS-Magazin - für zeitgemässe Mobilität

Wie fahren wir in die Zukunft?

Wir haben uns an grenzenlose, dauernd verfügbare Mobilität gewöhnt – mit massiven Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Wie schaffen wir in Zukunft eine Mobilität, die sauber ist und sich von der Hypermobilität verabschiedet?

Der VCS hat es während der Abstimmungskampagne gegen den Nationalstrassen- und Agglomerationsfonds immer wieder erwähnt: Was wir heute an Infrastruktur bauen, definiert den Verkehr der Zukunft. Deshalb ist es wichtig, Strassenbauprojekte kritisch zu hinterfragen und zu überlegen, welche Investitionen in Mobilität für die Zukunft sinnvoll sind.

Sinnvoll ist, bestehende Infrastruktur besser zu nutzen. Dafür bieten sich die Möglichkeiten an, welche durch die Digitalisierung aufkommen: Apps auf dem Handy, um die Reise von der Haustür bis zum Ziel zu planen, Internetseiten, die es ermöglichen, Fahrgemeinschaften zu bilden oder Autos zu teilen.

Den Stau nicht verschieben

Wer mit dem Zug pendelt, fährt täglich an stehenden Kolonnen auf der Autobahn vorbei. Neue Strassen werden das Problem der Menschenmassen, die sich täglich von der Wohnung in A ins Büro nach B verschieben, nicht lösen. Im Gegenteil, mehr Angebot wird mehr Nachfrage bringen, der Stau wird breiter und verschiebt sich. Gefragt ist neben dem Umdenken der einzelnen Menschen auch der politische Wille, in Sachen Mobilität neue Wege zu gehen. Dazu gehören etwa Testgebiete für autonomes, vernetztes Fahren, damit der Verkehr endlich gesteuert werden kann. Mobility Pricing ist zwingend, die Investition in Digitalisierung wichtig. Wenn wir jetzt investieren, haben wir die Chance, weltweit Spitzenreiter in moderner Mobilität zu werden: Um unser ÖV-System beneidet man uns jetzt schon!

Das ganze Dossier lesen Sie hier.

Wollen Sie wissen, welche Strassenprojekte geplant sind und wieso sich der VCS dagegen wehrt? Hier finden Sie eine Übersichtskarte. Mehr Informationen, wie Sie sich engagieren können, erhalten Sie bei der VCS-Sektion Ihres Wohnkantons!