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Mehrere Bescuher stehen und diskutieren miteinander auf den zwei Parkplätzen

Verband und Sektionen

Der Verband VCS Verkehrs-Club der Schweiz ist in 23 Sektionen und zahlreichen Regionalgruppen organisiert – diese setzen sich lokal für die Anliegen ihrer Mitglieder ein. Unser Engagement für eine zukunftsorientierte Mobilität bildet das eigentliche Rückgrat des Verbands.

VCS-Delegiertenversammlung

Oberstes Verbandsorgan des VCS ist die Delegiertenversammlung. Im Berichtsjahr tagte diese im Hotel Beaulac in Neuenburg.

VCS-Zentralvorstand

Der Zentralvorstand ist das strategische Führungsorgan des VCS. Er vertritt den Verband nach aussen und überwacht die Umsetzung der Entscheide der Delegiertenversammlung. Der Zentralvorstand traf sich acht Mal, davon zwei Mal per Videokonferenz zu seinen ordentlichen Sitzungen. Daneben fanden eine ausserordentliche Sitzung und eine Retraite sowie verschiedene Kommissions- und Arbeitsgruppensitzungen statt.

Die Mitglieder des Zentralvorstands

So misst der VCS seine Leistungen

Gemäss Beschluss der Delegiertenversammlung legt der VCS alle zwei Jahre rollend das Mehrjahresprogramm und den Finanzrahmen für die folgenden drei Jahre fest. Auf dieser Basis wird das Jahresprogramm mit klar messbaren Zielen erarbeitet. Als Orientierung dient dem VCS die Strategie 2030. Der Zentralvorstand verabschiedet das detaillierte Jahresprogramm sowie das entsprechende Jahresbudget. Das Zentralsekretariat berichtet dem Zentralvorstand in seinen Quartals-Reportings über den aktuellen Stand der Zielerreichung. Dieses dient als Monitoring und Steuerungstool – bei Bedarf kann somit entsprechend gehandelt werden.

VCS-Sektionen und jungVCS

23 Sektionen und 10 (Regionalgruppen in allen Kantonen der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein tragen die VCS-Verkehrspolitik mit und prägen sie auf kantonaler, regionaler und lokaler Ebene. Die Sektionen sind Vereine mit eigener Rechtspersönlichkeit: Sie bestimmen an der Delegiertenversammlung und an Planungskonferenzen gemeinsam mit Zentralvorstand und Geschäftsleitung die verkehrspolitischen Schwerpunkte. 

Die Sektionen trafen sich einmal in Bern und zweimal online. Themen waren die Tempo-30-Petition, die Kommunikation rund um Rechtsfälle, die Workshop zum Thema Fotografieren und Fotos für die Website, Neuerungen bei den Versicherungsangeboten oder die Mitgliederdatenbank. Zusätzlich fanden weitere, thematische Onlinesitzungen statt.

2020 ins Leben gerufen, ist der jungVCS ein politisches Sprachrohr im Bereich Verkehrspolitik für Jugendliche und junge Erwachsene. Seit 2022 beansprucht der jungVCS einen Sitz im Zentralvorstand und je zwei Sitze in der Delegiertenversammlung sowie in der Planungskonferenz.

Beschwerdefälle

Beschwerden sind eine wichtige Tätigkeit des VCS und ziehen sich oft über Jahre hin. Sie betreffen nationale und kantonale Strassenprojekte, Parkplätze, die Nutzung von Pannenstreifen oder die Verminderung von Lärmemissionen an der Quelle durch Tempo 30. 2025 sind – zusätzlich zu den bereits laufenden Verfahren – elf neue Beschwerdefälle eröffnet worden.

Die folgenden sieben Beschwerdefälle konnten 2025 abgeschlossen werden: 

  • VCS-Sektion Zürich, Überbauung Brunaupark: 

    Das Bundesgericht hat bestätigt, dass eine erste Baubewilligung für das Wohn- und Einkaufszentrum Brunaupark nicht hätte erteilt werden dürfen: Eine lärmrechtliche Ausnahmebewilligung für die Wohnungen wurde zu Unrecht erteilt. Damit musste die umweltrechtliche Frage des VCS Zürich – zu viele Parkplätze für das Einkaufszentrum – gar nicht erst beurteilt werden. Im zweiten überarbeiteten Projekt stellt sich erneut die Frage, ob es wegen der übermässigen Parkplatzzahlen für das Einkaufszentrum nicht zu viel Verkehr geben würde.

  • VCS-Sektion Waadt, Umnutzung Pannenstreifen: 

    Die Einsprache gegen die permanente Umnutzung des Pannenstreifens zwischen Chavornay und La Sarraz durch die VCS-Sektion Waadt wurde abgewiesen

  • VCS Glarus, Flugplatz Mollis

    Die Sektion hat vom Bundesverwaltungsgericht teilweise Recht bekommen. Der Flugplatz Mollis darf seine Betriebszeiten nicht ausweiten.   

  • VCS Genf, provisorische Veloinfrastrukturen 

    Nach einem Verfahren mit vielen Wendungen wurden die Interessen der Velofahrer*innen gewahrt. 

  • VCS beider Basel, Rheintunnel 

    Das Verfahren wird ausgesetzt

  • VCS Freiburg, Detailbebauungsplan «Le Taconnet» in Givisiez 

    Das neue Quartier «Le Taconnet» in Givisiez verfügt über zu viele Parkplätze. Leider haben die kantonalen Behörden die Stellungnahme des VCS Freiburg nicht unterstützt, sodass der Einspruch zurückgezogen wurde. 

  • VCS Neuenburg, Wirtschaftsförderungszentrum «Littoral Est» in La Tène

    Die Beschwerde wurde zurückgewiesen

  • VCS Bern, Verkehrssanierung Burgdorf–Oberburg–Hasle 

    Die Beschwerde wurde zurückgewiesen

  • VCS Tessin, Mc Donald’s in Lamone 

    Die Beschwerde wurde zurückgezogen, nachdem dem VCS Tessin die vollständigen Unterlagen vorgelegt und eine Vereinbarung unterschrieben worden waren.

VCS-Zentralsekretariat

Im Jahr 2025 wies der VCS Schweiz mit seinen Büros in Bern und Genf folgenden Personalbestand aus:

  • 70 Mitarbeitende im Jahresdurchschnitt
  • 51 Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt

Zudem ermöglichte der VCS vier Student*innen ein Praktikum im Bereich Verkehrspolitik. Ein Arbeitsplatz (70 %) ist für einen Menschen mit einer Beeinträchtigung reserviert.

Für das Engagement im Bereich Gleichstellung und Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben hat der VCS wieder das Prädikat Familie UND Beruf der Fachstelle UND, Familien- und Erwerbsarbeit für Männer und Frauen. 

Die Mitglieder der VCS-Geschäftsleitung

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