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Die Berner Umweltorganisationen haben die kantonale Politik der letzten Legislatur unter die Lupe genommen. Das Umweltrating bietet einen fundierten Überblick der Berner Umweltpolitik. Das Abstimmungsverhalten in der auslaufenden Legislatur zeigt, wie umweltfreundlich Parteien und einzelne Politiker:innen abgestimmt haben.

Infografik de c Buero Albatros

Die Unterschiede sind überraschend gross. Das Umweltrating belegt, dass Grüne und SP im Grossen Rat konsequent im Sinne der Umwelt stimmen, gefolgt von GLP und EVP. Am unteren Ende der Rangliste stehen SVP und EDU: Ihre Vertreter:innen lehnen Umweltanliegen in der Regel ab. Besonders besorgniserregend ist der Abwärtstrend bei der FDP: Gegenüber dem letzten Umweltrating vor vier Jahren büssten die Freisinnigen rund 15 Prozentpunkte ein, ihre Politiker:innen votierten in der Legislatur 2022-2025 nur noch bei einer von vier Abstimmungen für Natur und Klima.

Neben dem Abstimmungsverhalten im Parlament haben die Umweltorganisationen auch die umweltpolitischen Positionen der Kandidierenden für den Regierungsrat abgefragt. Dabei zeigte sich, welche Prioritäten die künftigen Regierungsmitglieder setzen wollen. 

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Die deutlich umweltfreundlichsten Positionen vertreten Aline Trede (Grüne, 100%) und Evi Allemann (SP, 100%). Ebenfalls über 90% liegen Reto Müller (SP, 95.6%), Tobias Vögeli (GLP, 92.6%) und Hervé Gullotti (SP, 91.2%). Die Kandidierenden der Parteien SVP, FDP und die Mitte vermeiden hingegen eine klare Positionierung zu wichtigen Umweltfragen. Sie haben auf die Teilnahme an unserer Umfrage verzichtet.

Diese Kandidierenden für den Grossen Rat engagieren sich mit Herzblut in einem Vorstand der Umweltorganisationen.

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