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Radstreifen mit 1.80 m-Breite in Ennetbürgen
VCS Ob- und Nidwalden

Neue VSS-Norm bringt konkrete Verbesserungen für den Veloverkehr

Erfreulich sind die Entwicklungen rund um den Entwurf der neuen VSS-Norm 640 060 «Veloverkehr – Grundlagen und Projektierung». Die Norm befand sich kürzlich in der Vernehmlassung und kann noch Anpassungen erfahren. Ihr Inkrafttreten wird derzeit für die Jahre 2026 oder 2027 erwartet. Zum Beispiel werden die von uns in der Region geforderten Mindestbreiten für Radwege sowie klare Vorgaben zur Markierung von Radstreifen explizit erwähnt. Auch ist eine durchgehende Markierung von Radstreifen vorgesehen, etwa bei Mittelinseln. Dadurch erwarten wir weniger Konfliktsituationen und eine spürbare Erhöhung der Sicherheit für Velofahrende.

Erste Umsetzung mit sehr positiven Praxiserfahrungen

Bereits heute zeigen sich konkrete Fortschritte: Auf unsere Anregung hin wurde im Kanton Nidwalden nach einer Belagserneuerung in Ennetbürgen testweise Radstreifen mit einer Breite von 1.80 m markiert.
Die bisherigen Praxiserfahrungen durch Radfahrende sind durchwegs positiv. Velofahrende berichten von einem deutlich erhöhten Sicherheits- und Komfortgefühl. Besonders bemerkenswert ist, dass motorisierte Fahrzeuglenkende dank der leicht grosszügigeren Radstreifenbreite die Situation anders wahrnehmen und Velofahrende mit grösserem Abstand überholen.
 

Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit mit den kantonalen Stellen. Auch weiterhin werden wir uns für eine normgerechte, sichere und komfortable Veloinfrastruktur in Ob- und Nidwalden einsetzen.