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Nein zum SVP Parkplatz Diktat

Mit der Volksinitiative für einen angeblich fairen Parkplatz-Kompromiss versuchten bürgerliche Parteien und Verbände die von den Stimmberechtigten in vielen Abstimmungen gewünschten Stadtumbau, hin zu mehr Velo und mehr Grün, zu stoppen. Mit dem irreführenden Titel eines Kompromisses sollten dabei die Partikularinteressen einer möglichst uneingeschränkten Nutzung des knappen öffentlichen Raums für die Autos und mehr Asphalt schöngeschrieben werden.

Dieser Bauernfängerei sind die Stimmberechtigten nicht gefolgt. Damit kann die stadtverträgliche Entwicklung hin zu einer besseren ökologischen Verteilung des öffentlichen Raums weitergeführt werden – für Mensch und Umwelt. Mehr Bäume, mehr Grünflächen, mehr Velovorzugsrouten, Raum für Fussgänger:innen oder Boulevardcafés geniessen damit einmal mehr die Unterstützung der Stimmberechtigten. 

Der VCS Zürich, federführend bei dieser Kampagne, freut sich, dass er zu diesem Umdenken in den vergangenen Jahren wesentlich beitragen konnte und dass er mit dieser Kampagne die Rückschritte für einen ökologischen Stadtumbau einmal mehr beenden konnte. Von der Stadtverwaltung erwartet der VCS, dass nun die schon lange aufgegleisten und im kommunalen Richtplan eingetragenen Projekte, dem Willen der Stimmberechtigen entsprechend, zügig umgesetzt werden.