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Stadthalle chur

Wertvernichtung durch Abbruch der bestehenden Pendelbahn
* Die Pendelbahn wurde 2006 gebaut und hat eine Lebensdauer von mindestens 50 Jahren.
* Mit dem Abbruch wird ein erheblicher Wert vernichtet – ohne dass dieser Verlust beziffert wird.

Fehlende Alternativenprüfung und Kostenvergleich
* Die zentrale Frage wurde nie sauber beantwortet: Braucht es wirklich eine neue Direktverbindung – oder genügt der Ersatz der oberen Sektion?
* Varianten, die den funktionierenden unteren Abschnitt weiter nutzen, wurden kaum vertieft.

Unrealistische Kapazitätssteigerung
* Die geplante Kapazitätssteigerung von 30 % basiert auf Wachstumsannahmen, die klimatisch nicht haltbar sind.
* Der Wintertourismus ist zunehmend gefährdet.

Technische Möglichkeiten ignoriert
* Es ist grundsätzlich möglich, an einer Pendelbahn eine zusätzliche Transportgondel oder einen Bike-Carrier anzubringen.

Talstation: Chancen statt Abriss
* Die Talstation muss hindernisfrei werden.
* Sie braucht mehr Platz für Velos und weniger für Autos.
* Mit einem Nein entstehen bessere Chancen für eine zukunftsfähige Gestaltung des Areals. Mit kulturellem Wert: Die Stadthalle mit genügend Freiraum. 

Fazit
Wir reissen eine funktionierende Bahn ab, um eine teurere zu bauen, deren Nutzen noch unklar ist. Ein Nein nutzt bestehende Infrastruktur, eröffnet günstigere Alternativen für die 2. Sektion und sichert finanzielle Spielräume für Bildung, Sozialwerke und Kultur.
 

ZUKUNFT STADTHALLE

„Recycle, Reuse, Refit“ ist die bessere Vision. Grad auch mitten in der Klimakrise.

Die „Stadthalle für Alle“ könnte etwas sehr gutes werden. Evt wäre auch bezahlbares Wohnen durch eine gemeinnützige Genossenschaft möglich. Mit Indoorspielplatz für unsere Jüngsten, Ateliers und Veranstaltungsräume inklusive. Eine Chance für das ganze Areal, das auch einen wichtigen Freiraum bedeutet, den man nur noch wachküssen und begrünen müsste.

Etwas kaufen nur für den Abriss?

Die Stadt kauft Gebäude des Winterbergs 3 inkl. Land und selbst die Stadthalle nur für den Abriss? Das ist keineswegs nachhaltig. Insgesamt kostet das schon 11.5 mio.

Deshalb Nein zur Direktverbindung nach Brambrüesch.

 

Der VCS Graubünden