Weiter zum Inhalt
629662087 18038057237767264 3755488044961418746 n

Die Idee dahinter kann grundsätzlich positiv bewertet werden. Mit dem Umbau kann die bestehende Umfahrung Süd auch als Umfahrung des Welschdörfli genutzt werden. Damit das Projekt aber nicht zu einem reinen Kapazitätsausbau mit zusätzlicher direkter Zentrumszufahrt wird, braucht es zwingend flankierende Massnahmen, die mit dem Projekt umgesetzt werden. Im Projekt sind jedoch nur einige Markierungsanpassungen vorgesehen.

Um das Potential der Umfahrung auszunutzen muss die Durchfahrt durch das Welschdörfli unterbrochen werden. Dadurch reduziert sich die Verkehrsbelastung entlang der ganzen Kasernenstrasse. Das ist positiv für den Fuss- und Veloverkehr, die Fahrplanstabilität des Busverkehrs und die Aufenthalts- und Wohnqualität. In eine Richtung ist eine Sperrung zwar angedacht, aber es bleibt unklar, wann das umgesetzt werden soll. Ohne flankierende Massnahme wird man innert kurzer Zeit zwei volle Strassen haben (Kasernenstrasse und Umfahrung Süd) und keine Erhöhung der Lebensqualität in den Quartieren entlang der Kasernenstrasse erreichen.

Wir fordern zusammen mit dem Projekt flankierende Massnahmen in Form eines Durchfahrverbots durch das Welschdörfli für den MIV umzusetzen und damit die negativen baulichen Auswirkungen des Strassenausbauprojekts sofort durch eine Quartieraufwertung zu kompensieren.

Der VCS Graubünden