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JA zu Lebensqualität statt neuer Autobahn, Stop Autobahnausbau, zu viel ist zu viel
VCS Luzern

Die beiden Initiativen fordern von Luzern und Emmen einen aktiven Widerstand gegen das Projekt Bypass Luzern sowie weiteren Kapazitätsausbau der Strassen. Der geplante Ausbau auf bis zu 14 Fahrspuren mitten durch Siedlungsraum würde Quartiere stark belasten und zusätzliche Emissionen erzeugen. Laut offiziellen Prognosen führt das Projekt nicht zu einer nachhaltigen Entlastung, sondern zu mehr Verkehr – insbesondere in Spitzenzeiten. Somit ist ein Kapazitätsausbau nicht die Lösung, sondern das Problem. Gezielte Massnahmen zur effizienteren Nutzung der bestehenden Infrastruktur wären sowohl kostengünstiger als auch umweltfreundlicher. 

Klimastrategie konsequent umsetzen
Die Stadt Luzern hat 2022 eine Klima- und Energiestrategie beschlossen. Diese verpflichtet zur Reduktion des Verkehrs bis 2040 um 15 % im Vergleich zu 2010. Der geplante Bypass untergräbt diese Ziele – und steht sinnbildlich für eine Mobilitätspolitik, die nicht mit den Bedürfnissen der Zukunft vereinbar ist. Die Initiativkomitees betonen: Statt Milliarden für mehr Asphalt zu investieren, braucht es Lösungen, die im Einklang mit Umwelt, Gesundheit und den demokratisch beschlossenen Klimazielen stehen. 

Die Menschen in Luzern und Emmen wollen sichere Wege, saubere Luft und ruhige Wohnquartiere – keine neue Transitautobahn vor der Haustür.

Das definitive Abstimmungsdatum steht noch aus.