A13 News
Grenzüberschreitender Newsletter
Keine 50-Grad Sommer!
25.09.2026. Die immer intensiveren und häufigeren Hitzewellen sind ein weiteres Alarmsignal. Ohne eine echte Kehrtwende könnte die Schweiz bis 2050 im Sommer Temperaturen von 50 °C erleben. Wir weigern uns, diese Perspektive einer unbewohnbaren Welt hinzunehmen, und rufen zum Spätsommer 2026 zu breiten und gemeinsamen Mobilisierungen auf, um einen Notfallplan zu fordern, der Klimaanpassung und Klimaschutz miteinander verbindet. Aufruf zur Klimademo. (Klimaallianz)
Nach offiziellem Rückzug der Bewerbung von Berlin: NOlympia beendet Volksbegehren
24.09.2026. Fast auf den Tag 33 Jahre nach dem Scheitern der Olympiabewerbung für das Jahr 2000 hat der CDU/SPD-Senat heute seinen Rückzug von der Olympiabewerbung für das Jahr 2036 bekannt gegeben. Das Olympiaabenteuer hat die Berliner*innen mindestens sechs Millionen EUR an Steuergeldern gekostet, die Stadtgesellschaft polarisiert und einen immensen Personalaufwand sowohl auf Seiten des Senats als auch des NOlympia-Bündnisses beansprucht – Ressourcen, die nun wieder für eine sozial ausgewogene und bürgernahe Politik zur Verfügung stehen. (NOlympia Berlin)
Julia: Aufgeben ist keine Option
17.09.2026. Ob Blockadeaktionen, politische Bildungsarbeit oder Demonstrationen, die Aktivistin des Collective Climate Justice kämpft auch für das Recht auf Protest. (WOZ)
Meret Schefer: Am Boden wie ein toter Seestern
17.09.2026. Der Klimastreikaktivistin hat die Hitze schwer zu schaffen gemacht. Mit ein Grund, dass sie nach einer längeren Pause wieder eine Demo organisiert. (WOZ)
Bernhard Aufdereggen: Hitze belastet alle Menschen
17.09.2026. Der Präsident der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz betont: Wenn wir dem Klima Sorge tragen, schützt das auch die Gesundheit der Menschen. (WOZ)
Nils Huber: Am Anfang stand eine existenzielle Krise
17.09.2026. Der Mitgründer des Dropkollektivs setzt darauf, die Verantwortlichen des Klimadesasters in ihren Verstecken aufzuscheuchen. (WOZ)
Die großen Eisschilde der Erde haben seit 1979 mehr als elf Billionen Tonnen verloren
17.09.2026. Seit den Neunzigerjahren hat der Eisverlust in Grönland und der Antarktis deutlich zugenommen. Ihr Einfluss auf den Anstieg des Meeresspiegels ist enorm – und setzt Millionen Menschen der Gefahr von Überflutungen an der Küste aus. (DER SPIEGEL, svs/dpa)
Über der Antarktis: Ozonloch schrumpft weiter
16.09.2026. Das Ozonloch über der Antarktis wird kleiner - und war 2025 so klein wie selten seit Anfang der 90er-Jahre. Die Weltwetterorganisation spricht von einer Erfolgsgeschichte und sieht die Ozonschicht auf dem Weg der Erholung. (tagessschau.de)
Bald Zustände wie am Brenner?
10.09.2026. Die Schweiz steuert im Jahr 2026 auf jährlich eine Million alpenquerende Lastwagenfahrten zu. Diese Entwicklung steht im deutlichen Widerspruch zu Verfassungsauftrag und geltendem Recht. Ohne politische Kurskorrektur bewegt sich die Schweiz auf Zustände wie am Brenner zu. (Pro Alps)
Hochgebirgspflanzen verschwinden von Europas Berggipfeln
06.09.2026. Als Folge steigender Temperaturen hat sich die Pflanzenwelt auf europäischen Berggipfeln erweitert und gleichzeitig verschwinden auf Hochgebirge spezialisierte Arten. Das geht aus einer im Fachmagazin «Science» veröffentlichten Untersuchung hervor. (watson)
Anstatt «Feuer in den Alpen»: «Alpen in Bewegung»
31.08.2026. Am 29. August 2026 feierte der alpenweiten Aktionstag «Alpen in Bewegung» Premiere. Pro Alps machte beim Sustenpass klar: Auch in der Verkehrspolitik muss endlich wieder Bewegung in den Alpenschutz kommen. Über zwanzig Jahre lang brannten im August entlang des gesamten Alpenbogens Alpenfeuer. Sie machten sichtbar, dass der Schutz der Alpen keine lokale, sondern eine gemeinsame Aufgabe ist. In den letzten Jahren wurde es jedoch schwieriger, mit diesem Format Menschen zusammenzubringen. (Pro Alps)
Aktionstag «Alpen in Bewegung»
29.08.2026. Der Alpenraum steht vor grossen gemeinsamen Herausforderungen: Klimakrise, Artensterben, Massentourismus oder Verkehrsbelastung. Am 29. August 2026 schliessen sich erstmals Akteur im gesamten Alpenbogen zusammen, um sich unter dem Dach von «Alpen in Bewegung» für den Alpenschutz einzusetzen. (CIPRA)
Sturzflut in Nepal und Tibet - Warum es zur Katastrophe kam
29.08.2026. Geschätzt 200 Millionen Kubikmeter Material – Fels, Eis, Schlamm und Wasser – sind in Nepal zu Tal gestürzt. Wohl zehn bis zwanzigmal so viel wie bei der Katastrophe von Blatten. Dahinter steht in Nepal ein riesenhafter Felssturz auf etwa 5000 Metern Höhe, der noch dazu grosse Eismassen eines Gletschers mit nach unten riss. Britische Forscher betreiben vor Ort, ganz in der Nähe, ein Temperaturmonitoring in einem See auf ebenfalls 5000 Metern Höhe. Boden und Wasser hatten gerade in diesen Tagen, berichten sie, die Höchsttemperaturen des Jahres erreicht. Seit Jahrzehnten ist für die ganze Region zu beobachten, wie die Temperaturen durch den Klimawandel steigen. (Analyse von Katrin Zöfel, Echo der Zeit, SRF)
SBB Cargo auf dem Abstellgleis
26.08.2026. Die Schweiz will mehr Güter auf der Schiene. SBB Cargo macht derzeit das Gegenteil: Rückzug im kombinierten Verkehr (KV), Abbau beim Einzelwagenladungsverkehr (EWLV). Nun soll die Güterbahn auch noch ihre Eigenständigkeit verlieren. (Pro Alps)
Eine vom VCS Graubünden im Alpenrheintal koordinierte Forderung nach Bahn- anstatt Strassenausbau.
Innerhalb der Alpen ist das interregionale und länderübergreifende Verständnis für die Gesamtverkehrssituation im Alpentransit durch Kontakte mit anderen Betroffenen weiter zu fördern. Interregional dient dazu das Netzwerk A13/E43 für den Informationsaustausch auch für ökologische Themen im Grenzgebiet.
Dieses Netzwerk wird von Stefan Grass im Auftrag des VCS Graubünden mit Informationen bedient. Wichtig sind die geknüpften Kontakte zu pflegen. Es kann aus der erfolgreichen Arbeit 2002-04 zur Avanti-Abstimmung und seit 2003 der Lancierung der Alpenrhein-Bahn geerntet werden und beharrlich die Forderung nach Bahn- anstatt Strassenausbau an Interessierte getragen werden.
Seit 2002 sind verschiedene Organisationen in vier Ländern zwischen Lindau und Bellinzona entlang der A13 (Europastrasse E43) vernetzt. Dadurch werden die Informationen zur S-Bahnerschliessung sowie ökologischen Themen wie die Klimaerhitzung im Grenzgebiet des Alpenrheintal und im Bodenseeraum sowie zum Transitverkehr auf der A13 durch den VCS Graubünden gesammelt, verdichtet und wieder in den fünf Ländern (CH/FL/A/D/I) unter den Interessierten kommuniziert. Dazu tragen auch die monatlich aktualisierten A13 News an 50 Europäische und 90 Schweizer E-Mail-Adressen bei.
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