A13 News
Grenzüberschreitender Newsletter
Keine 50-Grad Sommer!
25.09.2026. Die immer intensiveren und häufigeren Hitzewellen sind ein weiteres Alarmsignal. Ohne eine echte Kehrtwende könnte die Schweiz bis 2050 im Sommer Temperaturen von 50 °C erleben. Wir weigern uns, diese Perspektive einer unbewohnbaren Welt hinzunehmen, und rufen zum Spätsommer 2026 zu breiten und gemeinsamen Mobilisierungen auf, um einen Notfallplan zu fordern, der Klimaanpassung und Klimaschutz miteinander verbindet. Aufruf zur Klimademo. (Klimaallianz)
SBB Cargo auf dem Abstellgleis
26.08.2026. Die Schweiz will mehr Güter auf der Schiene. SBB Cargo macht derzeit das Gegenteil: Rückzug im kombinierten Verkehr (KV), Abbau beim Einzelwagenladungsverkehr (EWLV). Nun soll die Güterbahn auch noch ihre Eigenständigkeit verlieren. (Pro Alps)
Verursacher unter der Gelddusche
13.08.2026. Jedes Kind kennt das Prinzip: Ich füge niemandem Schaden zu; tue ich es trotzdem, muss ich dafür geradestehen. Es ist einer der Grundpfeiler des Zusammenlebens und findet sich als sogenanntes Verursacherprinzip auch im Umwelt- und Wirtschaftsrecht wieder. Doch dieser Tage sehen wir, wie wenig dieses Prinzip gilt, wenn es um die Schäden geht, die durch den Jahr für Jahr wachsenden Treibhausgasausstoss verursacht werden. (Daniel Stern, WOZ)
Dutzende Schweizer Gletscher dürften diesen Sommer komplett verschwinden
13.08.2026. Der Hitzesommer setzt den Schweizer Gletschern zu. Glaziologe Matthias Huss rechnet mit einem der stärksten Schmelzjahre seit Beginn der Messungen – und damit, dass Dutzende kleine Gletscher ganz verschwinden. «Wir sind auf dem Weg zur zweitstärksten Gletscherschmelze, die wir je gemessen haben», sagt der Glaziologe Matthias Huss zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA. (watson)
Das Parlament darf sich nicht von den leeren IOC-Versprechen verführen lassen
11.08.2026. Die Winterspiele 2038 sollen in der Schweiz stattfinden. CIPRA steht der Durchführung sehr kritisch gegenüber. Das Parlament darf den IOC-Versprechen nicht blind vertrauen und der Naivität des Bundesrats nicht folgen. Es muss der Kandidatur Leitplanken setzen, Kompensationen für Umwelt- und Klimaschäden einfordern und der Bevölkerung eine Mitsprache über ein Referendum ermöglichen. (Manuel Herrmann, CIPRA Schweiz)
Standpunkt: Es gibt keinen sicheren Grenzwert für Luftverschmutzung
11.08.2026. Frische und saubere Luft wird häufig mit dem Alpenraum verbunden, doch für viele Täler stimmt diese Aussage nicht. Schuld daran sind neben topografischen Faktoren auch menschgemachte wie Verkehr und Heizungen. Eine neue EU-Richtlinie gibt Bürger:innen und Umweltorganisationen mehr Möglichkeiten, sich für saubere Luft einzusetzen. Vor allem jene, die in von Luftverschmutzung betroffenen Alpentälern leben, sollten von der neuen Gesetzgebung Gebrauch machen. (Špela Berlot Veselko, CIPRA Slowenien)
Copernicus: Juni und Juli in Westeuropa so warm wie noch nie
10.08.2026. Viele Teile Europas litten zuletzt unter Hitzewellen, Trockenheit und Waldbränden. Neue Daten zeigen nun: In Westeuropa waren die beiden vergangenen Monate so heiß wie noch nie. Auch in den Weltmeeren wurden Höchstwerte gemessen. (ARD Tagesschau)
Erdüberlastungstag: Ab heute lebt die Menschheit auf Pump
30.07.2026. Der Erdüberlastungstag markiert symbolisch den Tag im Jahr, an dem die Menschheit mehr natürliche Ressourcen verbraucht hat, als die Erde nachproduzieren kann. In diesem Jahr fällt er auf den 30. Juli. (Frank Bäumer, BR/tagesschau.de)
Eine vom VCS Graubünden im Alpenrheintal koordinierte Forderung nach Bahn- anstatt Strassenausbau.
Innerhalb der Alpen ist das interregionale und länderübergreifende Verständnis für die Gesamtverkehrssituation im Alpentransit durch Kontakte mit anderen Betroffenen weiter zu fördern. Interregional dient dazu das Netzwerk A13/E43 für den Informationsaustausch auch für ökologische Themen im Grenzgebiet.
Dieses Netzwerk wird von Stefan Grass im Auftrag des VCS Graubünden mit Informationen bedient. Wichtig sind die geknüpften Kontakte zu pflegen. Es kann aus der erfolgreichen Arbeit 2002-04 zur Avanti-Abstimmung und seit 2003 der Lancierung der Alpenrhein-Bahn geerntet werden und beharrlich die Forderung nach Bahn- anstatt Strassenausbau an Interessierte getragen werden.
Seit 2002 sind verschiedene Organisationen in vier Ländern zwischen Lindau und Bellinzona entlang der A13 (Europastrasse E43) vernetzt. Dadurch werden die Informationen zur S-Bahnerschliessung sowie ökologischen Themen wie die Klimaerhitzung im Grenzgebiet des Alpenrheintal und im Bodenseeraum sowie zum Transitverkehr auf der A13 durch den VCS Graubünden gesammelt, verdichtet und wieder in den fünf Ländern (CH/FL/A/D/I) unter den Interessierten kommuniziert. Dazu tragen auch die monatlich aktualisierten A13 News an 50 Europäische und 90 Schweizer E-Mail-Adressen bei.
A13 News an- oder abmelden: stefangrass@bluewin.ch