Weiter zum Inhalt
Autobahn

A13 News

Grenzüberschreitender Newsletter

Keine 50-Grad Sommer!
25.09.2026. Die immer intensiveren und häufigeren Hitzewellen sind ein weiteres Alarmsignal. Ohne eine echte Kehrtwende könnte die Schweiz bis 2050 im Sommer Temperaturen von 50 °C erleben. Wir weigern uns, diese Perspektive einer unbewohnbaren Welt hinzunehmen, und rufen zum Spätsommer 2026 zu breiten und gemeinsamen Mobilisierungen auf, um einen Notfallplan zu fordern, der Klimaanpassung und Klimaschutz miteinander verbindet. Aufruf zur Klimademo. (Klimaallianz)

Bald Zustände wie am Brenner?
10.09.2026. Die Schweiz steuert im Jahr 2026 auf jährlich eine Million alpenquerende Lastwagenfahrten zu. Diese Entwicklung steht im deutlichen Widerspruch zu Verfassungsauftrag und geltendem Recht. Ohne politische Kurskorrektur bewegt sich die Schweiz auf Zustände wie am Brenner zu. (Pro Alps)

Hochgebirgspflanzen verschwinden von Europas Berggipfeln
06.09.2026. Als Folge steigender Temperaturen hat sich die Pflanzenwelt auf europäischen Berggipfeln erweitert und gleichzeitig verschwinden auf Hochgebirge spezialisierte Arten. Das geht aus einer im Fachmagazin «Science» veröffentlichten Untersuchung hervor. (watson)

Anstatt «Feuer in den Alpen»: «Alpen in Be­wegung»
31.08.2026. Am 29. August 2026 feierte der alpen­weiten Aktions­tag «Alpen in Be­wegung» Premiere. Pro Alps machte beim Susten­pass klar: Auch in der Verkehrs­politik muss end­lich wieder Be­wegung in den Alpen­schutz kommen. Über zwanzig Jahre lang brannten im August ent­lang des gesamten Alpen­bogens Alpen­feuer. Sie machten sicht­bar, dass der Schutz der Alpen keine lokale, sondern eine ge­meinsame Auf­gabe ist. In den letzten Jahren wurde es jedoch schwie­riger, mit diesem Format Menschen zusammen­zu­bringen. (Pro Alps)

Aktionstag «Alpen in Bewegung»
29.08.2026. Der Alpenraum steht vor grossen gemeinsamen Herausforderungen: Klimakrise, Artensterben, Massentourismus oder Verkehrsbelastung. Am 29. August 2026 schliessen sich erstmals Akteur im gesamten Alpenbogen zusammen, um sich unter dem Dach von «Alpen in Bewegung» für den Alpenschutz einzusetzen. (CIPRA)

Sturzflut in Nepal und Tibet - Warum es zur Katastrophe kam
29.08.2026. Geschätzt 200 Millionen Kubikmeter Material – Fels, Eis, Schlamm und Wasser – sind in Nepal zu Tal gestürzt. Wohl zehn bis zwanzigmal so viel wie bei der Katastrophe von Blatten. Dahinter steht in Nepal ein riesenhafter Felssturz auf etwa 5000 Metern Höhe, der noch dazu grosse Eismassen eines Gletschers mit nach unten riss. Britische Forscher betreiben vor Ort, ganz in der Nähe, ein Temperaturmonitoring in einem See auf ebenfalls 5000 Metern Höhe. Boden und Wasser hatten gerade in diesen Tagen, berichten sie, die Höchsttemperaturen des Jahres erreicht. Seit Jahrzehnten ist für die ganze Region zu beobachten, wie die Temperaturen durch den Klimawandel steigen. (Analyse von Katrin Zöfel, Echo der Zeit, SRF)

SBB Cargo auf dem Abstellgleis
26.08.2026. Die Schweiz will mehr Güter auf der Schiene. SBB Cargo macht derzeit das Gege­nteil: Rückzug im kombi­nierten Verkehr (KV), Abbau beim Einzel­wagen­ladungs­verkehr (EWLV). Nun soll die Güter­bahn auch noch ihre Eigen­ständig­keit ver­lieren. (Pro Alps)

Verursacher unter der Gelddusche
13.08.2026. Jedes Kind kennt das Prinzip: Ich füge niemandem Schaden zu; tue ich es trotzdem, muss ich dafür geradestehen. Es ist einer der Grundpfeiler des Zusammenlebens und findet sich als sogenanntes Verursacherprinzip auch im Umwelt- und Wirtschaftsrecht wieder. Doch dieser Tage sehen wir, wie wenig dieses Prinzip gilt, wenn es um die Schäden geht, die durch den Jahr für Jahr wachsenden Treibhausgasausstoss verursacht werden. (Daniel Stern, WOZ)

Dutzende Schweizer Gletscher dürften diesen Sommer komplett verschwinden
13.08.2026. Der Hitzesommer setzt den Schweizer Gletschern zu. Glaziologe Matthias Huss rechnet mit einem der stärksten Schmelzjahre seit Beginn der Messungen – und damit, dass Dutzende kleine Gletscher ganz verschwinden. «Wir sind auf dem Weg zur zweitstärksten Gletscherschmelze, die wir je gemessen haben», sagt der Glaziologe Matthias Huss zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA. (watson)

Netzwerk A13/E43

Eine vom VCS Graubünden im Alpenrheintal koordinierte Forderung nach Bahn- anstatt Strassenausbau.

Innerhalb der Alpen ist das interregionale und länderübergreifende Verständnis für die Gesamtverkehrssituation im Alpentransit durch Kontakte mit anderen Betroffenen weiter zu fördern. Interregional dient dazu das Netzwerk A13/E43 für den Informationsaustausch auch für ökologische Themen im Grenzgebiet.

Dieses Netzwerk wird von Stefan Grass im Auftrag des VCS Graubünden mit Informationen bedient. Wichtig sind die geknüpften Kontakte zu pflegen. Es kann aus der erfolgreichen Arbeit 2002-04 zur Avanti-Abstimmung und seit 2003 der Lancierung der Alpenrhein-Bahn geerntet werden und beharrlich die Forderung nach Bahn- anstatt Strassenausbau an Interessierte getragen werden.

A13 News

Seit 2002 sind verschiedene Organisationen in vier Ländern zwischen Lindau und Bellinzona entlang der A13 (Europastrasse E43) vernetzt. Dadurch werden die Informationen zur S-Bahnerschliessung sowie ökologischen Themen wie die Klimaerhitzung im Grenzgebiet des Alpenrheintal und im Bodenseeraum sowie zum Transitverkehr auf der A13 durch den VCS Graubünden gesammelt, verdichtet und wieder in den fünf Ländern (CH/FL/A/D/I) unter den Interessierten kommuniziert. Dazu tragen auch die monatlich aktualisierten A13 News an 50 Europäische und 90 Schweizer E-Mail-Adressen bei.

A13 News an- oder abmelden: stefangrass@bluewin.ch