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Blick aus Vogelperspektive auf den Bahnhof Basel SBB und den Centralbahnplatz
Theodor Stoll, Flickr

Die beiden Basler Kantone zeigen mit ihrer Stellungnahme zu «Verkehr 45», dass der Klimaschutz noch keine hohe Priorität bei der Verkehrsplanung hat. Gleichzeitig lassen sie zu, dass der Bund die Region Basel mit mehr Autoverkehr und kleinem Bahnausbau straft.

Mit Erstaunen stellen wir heute fest, das beide Basler Kantone weder das klare Abstimmungs­er­geb­nis vom 24. November 2024 akzeptieren, noch sich beim Bund mit den Anliegen der Region durchsetzen können.

Für die Entwicklung der Bahninfrastruktur, die nachhaltige Mobilität und die Umwelt in der Region Basel ist das eine schlechte Entwicklung.

Der Bund will mehr Verkehr erzeugen, statt auf umweltfreundliche Verkehrsarten zu verlagern. Das Geld muss in zukunftsträchtige Projekte investiert werden.

Stephan Luethi-Brüderlin, Vorstandsmitglied VCS beider Basel

Verkehr 45 benachteiligt Region Basel

Mit der Vorlage «Verkehr 45» des Bundes soll der Rheintunnel gegen den Willen der Stimmenden gebaut werden, wichtige S-Bahn-Haltestellen wie Dornarch-Apfelsee und Morgartenring aber nicht. Mit dem Rheintunnel und ZUBA hingegen sollen zwei teure Autotunnel umgesetzt werden.

Noch erarbeiten wir unsere definitive Stellungnahme. Allerdings ist jetzt schon klar, dass die unveränderte Neuauflage des Rheintunnels und die Reduktion des Bahnausbaus nicht akzeptierbar sind.