Für eine lebenswerte und zukunftsfähige Stadt
Der vollständig revidierte kommunale Richtplan Winterthur ist auf dem Weg zur Verkehrswende und zu mehr Klimaschutz eine wesentliche Hilfe. Der VCS erhofft sich am 29. November ein wuchtiges Ja an der Urne.
Der Richtplan ist ein sehr wichtiges Planungsinstrument für die künftige Entwicklung der Stadt Winterthur. Er legt Nutzungsschwerpunkte fest und zeigt auf, wie die Entwicklung hin zu einer klimagerechten Stadt vor sich gehen soll. Für die Hitzeminderung sind entsiegelte Strassenflächen und der Erhalt grosskroniger Bäume zentral. Zudem hat sich der VCS Winterthur im Mitwirkungsverfahren und im Rahmen des parlamentarischen Prozesses mit diversen konkreten Anträgen erfolgreich für den Fuss- und Veloverkehr wie auch den öffentlichen Verkehr eingesetzt. Diese Errungenschaften stehen am 29. November auf dem Spiel.
Der nötige Schub fürs Velo
Zentral für die angestrebte Verkehrswende ist eine schnellere Gangart beim Ausbau einer sicheren und Fehler verzeihenden Veloinfrastruktur. Denn selbst in der Velostadt Winterthur bleibt das effizienteste Verkehrsmittel (zu) oft unbenutzt, weil gewisse Wege als zu unattraktiv oder gar gefährlich empfunden werden. Das Gegenmittel: eine noch konsequentere Trennung des Veloverkehrs von den vielbefahrenen Hauptstrassen mit grossem Lastwagenanteil. Genau das haben wir erreicht, indem einige neue Velorouten in den Richtplan aufgenommen wurden.
Diese attraktiven Verbindungen können aber nur Realität werden, wenn die Routen konkret geplant und dafür mancherorts die Trassen mit Baulinienbeschlüssen des Parlaments gesichert werden. Der VCS Winterthur engagiert sich zusammen mit Pro Velo, den Grünen, der GLP, der EVP, der SP sowie weiteren Organisationen im Ja-Komitee und empfiehlt allen VCS-Mitgliedern, die Vorlage nach Kräften zu unterstützen.