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Grünes Tram am Barfüsserplatz in Basel
Karlheinz Klingbeil, Flickr

Die Optimierung des Basler Tramnetzes gibt aktuell viel zu reden. Neben neuen Liniennummern beseitigt sie einige Probleme, ohne neue mit sich zu bringen. Für grössere Verbesserungen muss das Tramnetz aber umfassend ausgebaut werden. Diesem dringenden, umfassenden Ausbau darf die vorgeschlagene Optimierung weder im Weg stehen noch von diesem ablenken.

Für uns ist entscheidend, dass die Menschen einfach und ohne unnötige Hürden mit dem Tram in Basel und Umgebung unterwegs sein können. Die vorgeschlagene Optimierung des Tramnetzes ist ein Beitrag dazu. Sie darf aber nicht dazu führen, dass die Projekte zum Ausbau des Tramnetzes weiter verzögert werden. Basel und die Umgebung braucht rasch mehr Schiene fürs Tramnetz, in der Stadt und in den Vororten.

Besonders wichtig ist uns das Tram 30 vom Bahnhof Basel SBB via Heuwaageviadukt, Cityring, Johanniterbrücke und Feldbergstrasse zum Badischen Bahnhof. Dieser Ausbau muss sofort angegangen werden. Ein Tram entlastet die zu Hauptverkehrszeiten im 3,75-Minuten-Takt fahrende Buslinie 30 und bringt die nötige Redundanz ins Tramnetz.

Das optimierte Tramnetz bringt Basel viel. Gleichzeitig muss es bei den Ausbauprojekten vorwärts gehen. Die wachsende Region Basel braucht ein mitwachsendes Tramnetz.

Christoph Wydler, Vorstandsmitglied VCS beider Basel

Mit dem Tram 30 werden die aktuell stark genutzten Buslinie 30 und Tramlinie 8 entlastet. Ausserdem bringen die Gleise über die Johanniterbrücke eine wichtige redundante Verbindung ins Tramnetz.

Hannes Hui, Co-Präsident VCS beider Basel