Toolbox Schulwegsicherheit
Seit über vierzig Jahren setzen wir uns für sichere Schulwege ein. Für Ihre Gemeinde gibt es viele Möglichkeiten, um die Schulwegsicherheit zu verbessern. Wir unterstützen Sie gerne.
Es gibt verschiedene Ansätze, um die Schulwegsicherheit in Ihrer Gemeinde zu steigern. Klicken Sie sich durch die Toolbox und finden Sie den für Sie passenden Mix.
Die Toolbox «Schulwegsicherheit» umfasst drei Bereiche:
VCS-Angebote:
VCS Mobilitätskonzept Schule
VCS Pedibus
VCS-Aktionswochen «walk to school»
VCS Internationaler Tag «Zu Fuss zur Schule»
Schulstrassen
Infrastruktur:
Temporeduktionen
Strassenquerungen
Kiss-and-Ride-Zonen
Fahr- und Halteverbote
Diverses:
Polizeikontrollen
Lotsendienste
Die Toolbox wird laufend weiterentwickelt und ergänzt.
Das VCS Mobilitätskonzept Schule ist mittel- bis langfristig umsetzbar.
Das VCS Mobilitätskonzept Schule (MKS) verfolgt einen ganzheitlichen und partizipativen Ansatz für Gemeinden und Schulen, das darauf abzielt, die Schulwege auf Stufe Kindergarten und Primarschule zu analysieren und gezielt zu optimieren.
Der Pedibus ist kurz- bis mittelfristig umsetzbar.
Der VCS Pedibus ist ein «Bus, der zu Fuss geht»: Eine Gruppe Kinder zwischen 4 und 8 Jahren legt gemeinsam den Weg in den Kindergarten oder zur Schule zurück. Begleitet von Erwachsenen lernen sie, Gefahren im Strassenverkehr zu erkennen und sicher zu meistern. Der Pedibus unterstützt Kinder darin, Schritt für Schritt selbstständig unterwegs zu sein.
Die Aktionswochen sind kurzfristig umsetzbar.
Während den VCS Aktionswochen «walk to school» legen möglichst alle Kinder einer Schulklasse ihre Schulwege zu Fuss zurück. Sie sammeln dabei Erfahrungen und persönliche Erlebnisse: Die aktivsten Klassen gewinnen attraktive Preise. Mit Begleitaktionen vertiefen Lehrpersonen das Thema im Unterricht.
Dieser Aktionstag ist kurzfristig umsetzbar.
Der VCS Internationale Tag «zu Fuss zur Schule» findet jährlich im Herbst während der Mobilitätswoche statt. Der spezielle Tag steht jedes Jahr unter einem anderen Motto.
Eine Schulstrasse ist mittel- bis langfristig umsetzbar.
Eine Schulstrasse befindet sich in unmittelbarer Nähe einer Schule oder einem Kindergarten und ist zu Schulbeginn und -ende temporär für motorisierte Fahrzeuge gesperrt. Dadurch entsteht eine sichere, gesunde Umgebung, in der Kinder zu Fuss oder mit dem Velo zur Schule gelangen können. Die Gestaltung kann an lokale Gegebenheiten angepasst werden.
Temporeduktionen
Eine Temporeduktion ist kurz- bis mittelfristig umsetzbar.
Die Geschwindigkeitsreduzierung zielt darauf ab, die Geschwindigkeit von motorisierten Fahrzeugen zu verringern, um die Sicherheit und die Lebensqualität der Umgebung zu erhöhen. Dabei kann es sich um eine Tempo-30- oder eine Begegnungszone (Tempo 20) handeln.
Strassenquerungen
Eine Strassenquerung ist mittel- bis langfristig umsetzbar.
Strassenquerungen sind ein zentraler Bestandteil des Schulwegs, oft mit Gefahren verbunden – insbesondere bei Längsführungen und stark befahrenen Strassen mit Tempo 50. Fussgängerstreifen, bauliche Hilfen wie Trottoirnasen oder Trottoirüberfahrten erhöhen die Sicherheit. Eine sorgfältige Planung minimiert Risiken und das Queren an ungeeigneten Stellen, sodass Kinder den Schulweg sicher zurücklegen können.
Kiss-and-Ride-Zonen
Eine Kiss-and-Ride-Zone ist kurz- bis mittelfristig umsetzbar.
Sogenannte Kiss-and-Ride-Zonen bündeln Elterntaxis an geeigneten Stellen, damit andere Kinder sicher zu Fuss oder mit dem Velo zur Schule gelangen können. Eltern dürfen dort nur kurz anhalten, um Kinder ein- oder aussteigen zu lassen, und müssen dabei stets im Fahrzeug bleiben. Eine sichere Reststrecke zu Fuss ermöglicht es den Kindern, selbstständig und sicher bis zum Kindergarten oder zur Schule zu gelangen.
Fahr- und Halteverbote
Fahr- und Halteverbote sind kurz- bis mittelfristig umsetzbar.
Solche Verbote können unterschiedlich ausgestaltet werden, je nach Situation vor Ort, und können mit einer Schulstrasse oder einer Kiss-and-Ride-Zone kombiniert werden. Dies kann dazu beitragen, das Verkehrsaufkommen rund um die Kindergarten- und Schulstandorte zu verringern und gefährliche Fahr- und Wendemanöver in diesem Bereich zu vermeiden.
Polizeikontrollen
Polizeikontrollen sind kurzfristig umsetzbar.
Die regelmässige Anwesenheit der Polizei wirkt sich positiv auf die Schulwegsicherheit aus (Einhalten der Regeln, weniger Elterntaxis etc.). Sie tragen dazu bei, unerwünschtes bzw. unerlaubtes Verhalten zu unterbinden.
Lotsendienste
Ein Lotsendienst ist kurzfristig umsetzbar.
Lotsendienste (oder Patrouilleur*innen) können einen Beitrag leisten, punktuelle Gefahrenstellen zu sichern (z.B. Fussgängerstreifen). Sie bieten eine rasch umsetzbare Übergangslösung, zur Unterstützung von kleineren Kindern oder an Stellen mit infrastrukturellen Mängeln. Langfristig sind zusätzliche Massnahmen nötig. Eine Mini-VCS-Pedibus-Linie kann als Alternative geprüft werden (z. B. nur für eine Querung).