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Autobahnausbau Drohne Grauholz
Manuel Lopez

«Wer Auto fährt, bezahlt seine tatsächlichen gesellschaftlichen Kosten bei weitem nicht», rechnet Martin Winder, Bereichsleiter Verkehrspolitik und Kampagnen vor. Umgerechnet auf die rund 4,8 Millionen Personenwagen in der Schweiz belaste jedes Auto die Allgemeinheit im Schnitt mit rund 3500 Franken pro Jahr. «Eigentlich müsste jede Autofahrerin und jeder Autofahrer diesen Betrag zusätzlich bezahlen, um die von ihrem Fahrzeug verursachten Umwelt-, Gesundheits- und Klimaschäden zu decken», meint Winder weiter.

Wir verurteilen diese Entwicklung als verkehrs- und klimapolitisch verantwortungslos. Solange der Autoverkehr in Milliardenhöhe von der Allgemeinheit quersubventioniert wird, bleibt Autofahren künstlich verbilligt – zulasten jener Menschen, die Lärm, Abgase und Klimafolgen ertragen müssen. Aus unserer Sicht muss das Verursacherprinzip endlich angewendet werden. Dazu braucht es neben einer echten Kostengerechtigkeit eine stärkere Förderung von umwelt- und flächenschonenden Verkehrsmitteln wie öffentlichem Verkehr, Fuss- und Veloverkehr.