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Mobilitätsbon-Initiative

Die Mobilitätsbon-Initiative verlangt die Einführung einer Flugticketabgabe. Bis zu zwei Drittel der Einnahmen werden an die Bevölkerung zurückverteilt – in Form von Mobilitätsbons, die für den öffentlichen Verkehr genutzt werden können. Der Rest wird dafür eingesetzt, um im Verkehr von Benzin und Diesel wegzukommen und um den internationalen Bahnverkehr auszubauen.  

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Das verlangt die Mobilitätsbon-Initiative: 

Die Abgabe auf Flugtickets soll sich nach der zurückgelegten Distanz und der Reiseklasse richten und für alle Personen gelten, die ab der Schweiz fliegen. Auch auf Privatjets soll eine Abgabe erhoben werden. 

Die Einnahmen werden verwendet für: 

  • einen Mobilitätsbon von über 100 Franken pro Jahr für alle Einwohner*innen der Schweiz. Der Bon kann für den regionalen, nationalen und internationalen öffentlichen Verkehr genutzt werden. 
  • für einen Verkehr ohne Benzin und Dieseln, insbesondere durch Investitionen in den Ausbau des internationalen Bahnverkehrs

Mit dieser Initiative profitieren rund 90 Prozent der Bevölkerung finanziell, da sie über die Mobilitätsbons mehr zurückerhalten, als sie durch die Abgabe bezahlen. Nur Personen, die sehr häufig fliegen, bezahlen insgesamt mehr, als sie erhalten. 

Warum diese Initiative? 

Seit zwei Jahrzehnten wächst der Flugverkehr rasant. Trotz technischer Fortschritte steigen seine Treibhausgas-Emissionen weiterhin an. Heute verursacht der Flugverkehr rund einen Viertel der Klimawirkung der Schweiz und gefährdet damit das Erreichen unserer Klimaziele. 

Gleichzeitig ist der internationale Flugverkehr von der Treibstoffsteuer und der Mehrwertsteuer befreit. Diese steuerlichen Privilegien ermöglichen es Fluggesellschaften, sehr günstige Preise anzubieten, und schaffen so einen unfairen Wettbewerb gegenüber nachhaltigeren Alternativen wie dem (Nacht-)Zug – dabei haben 80 Prozent der Personen, die von der Schweiz abfliegen, ein europäisches Ziel, das sich problemlos mit dem Zug erreichen lässt

Mehr Infos zur Mobilitätsbon-Initiative finden Sie hier

Zu unserer Kampagnenseite «Europa mit dem Zug»