VCS Mobilitätskonzepte Schule
Das VCS Mobilitätskonzept Schule (MKS) ist ein partizipatives Angebot für Gemeinden, die ihre Schulwege auf Stufe Kindergarten und Primarschule analysieren und gezielt optimieren wollen. Der VCS liefert der Gemeinde ein breit abgestütztes Instrument, welches ihr erlaubt, die Schulwegsicherheit nachhaltig zu erhöhen – vielfach mit einfachen Mitteln.
Ein VCS Mobilitätskonzept Schule umfasst fünf Schritte
Eltern, Kinder und Lehrpersonen werden mittels Umfrage zur aktuellen Schulwegsituation befragt. Die Teilnehmenden geben unter anderem Auskunft über die Transportmittelwahl, die Dauer und den Verlauf des Schulwegs sowie potenzielle Gefahrenstellen.
Die unterschiedlichen Sichtweisen von Eltern, Kinder und Lehrpersonen zeigen ein differenziertes Bild der aktuellen Schulwegsituation auf.
Die in der Umfrage gesammelten Informationen werden analysiert und liefern quantifizierte Daten zu den Schulwegen. Diese werden für den Auftraggeber in einem Bericht aufbereitet.
Das aufbereitete Kartenmaterial zeigt die begangenen Schulwege und die potenziellen Gefahrenstellen auf.
Auf Basis der Begehung vor Ort erarbeitet der VCS kurz-, mittel- und langfristige Empfehlungen zur Behebung der festgestellten Sicherheitsdefizite (Infrastruktur, Signalisation, Sensibilisierung etc.). Dies mit dem Ziel, den spezifischen Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden.
Die Gemeindebehörden erhalten einen detaillierten Inspektionsbericht mit Empfehlungen zu allen analysierten Gefahrenstellen. Die Ergebnisse werden der Auftraggeberin und – wenn gewünscht – interessierten Eltern und Lehrpersonen präsentiert.
Der VCS schlägt flankierende Sensibilisierungs- und Kommunikationsmassnahmen vor, um die nachhaltige Wirkung des Angebots zu erhöhen. Diese werden zusammen mit dem Auftraggeber und basierend auf den ermittelten Sicherheitsdefiziten festgelegt.
Die Eltern beispielsweise erhalten ein Journal mit den wichtigsten Ergebnissen und Empfehlungen. Vorbereitete Schulaktivitäten können spielerisch in den Unterricht integriert werden.
Ein Jahr nach Abschluss des MKS zieht der VCS zusammen mit dem Auftraggeber Bilanz und bespricht das weitere Vorgehen. Eine Online-Umfrage beim Auftraggeber und den Eltern dient als Basis für die Evaluations-Sitzung.
Der VCS kann Auftraggeber beispielsweise bei der Umsetzung einer Schulstrasse beraten und begleiten.
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Laufende Konzepte
Abgeschlossene Konzepte
Die Ziele eines VCS Mobilitätskonzepts Schule
- Es bietet ein detailliertes Bild der genutzten Schulwege
- Es optimiert die Sicherheit und die Selbstständigkeit der Kinder
- Es erarbeitet konkrete, umsetzbare Empfehlungen
- Es verleiht den Kindern, Eltern und Partner*innen der Schule eine Stimme
- Es überzeugt mit hohen Beteiligungsquoten an der Mobilitätsumfrage
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Haben Sie Fragen zum Mobilitätskonzept Schule? Wünschen Sie eine Offerte für Ihre Gemeinde oder Schule?
Bitte kontaktieren Sie uns telefonisch (031 328 58 58), per E-Mail (mks@verkehrsclub.ch) oder per Kontaktformular. Gerne erfahren wir mehr über die spezifische Situation in Ihrer Gemeinde und unterbreiten Ihnen eine massgeschneiderte Offerte. Dazu benötigen wir folgende Kennzahlen:
- Begehungsperimeter (Kartenausschnitt)
- Anzahl und Lage Kindergarten- und Primarschulstandorte (Zyklus 1 & 2)
- Anzahl Klassen pro Standort
- Anzahl Kinder pro Standort
- Werden Schulbusse eingesetzt? Wenn ja, für wen und für welche Strecken?
VCS Verkehrs-Club der Schweiz
Mobilitätskonzept Schule
Telefon: 031 328 58 58
E-Mail: mks@verkehrsclub.ch
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Unsere Schwerpunktthemen zum Schulweg
Elterntaxis sorgen vor Schulhäusern für mehr Verkehr und gefährliche Situationen. Schulstrassen, die temporär für den motorisierten Verkehr geschlossen werden, schaffen sichere Begegnungsorte, entlasten das Umfeld der Schulen und fördern den Schulweg zu Fuss – angepasst an die Bedürfnisse vor Ort. Und wir zeigen auf, wann eine Schulwegüberprüfung angezeigt ist.